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www.harzgerode.com
Datum
 
Montag, 27.03.2017
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  von 970 - 2001
Die Rodung mit der Siedlung stammt mindestens aus dem 10. Jahrhundert. Um 970 gehörte die Siedlung zum Kloster Thankmarksfelde, das nördlich von Mägdesprung lag und Nienburg an der Saale unterstand. König Otto der III. gewährte Harzgerode, damals Hansacanroth, Markt- und Münzrecht, so dass der Ort schnell an Bedeutung gewann.

Seit dem 13. Jahrhundert verschlechterte sich die Lage der Einwohner jedoch, weil sowohl an die Nienburger als auch an die askanischen Grafen, die Lehnsherren des Ortes, Zehnt gezahlt werden musste. Zu dieser Zeit war der Ort bereits von einer Mauer umgeben. Anhaltische Fürsten aus dem Haus Askanien bewohnten das Schloss. Öfters verpfändeten diese, wenn sie in Geldschwierigkeiten waren, den gesamten Ort, bis 1535 die Pfandherrschaft gekündigt wurde.

Im Großen Deutschen Bauernkrieg wurde Harzgerode zum Sammelplatz für Bauern aus dem Unterharz und Thüringen, die gemeinsam mit den ortsansässigen Aufständischen die Probstei Hagenrode und Alexisbad besetzten und das Kloster in Ballenstedt zerstörten.

Jahrhundertelang war Harzgerode Mittelpunkt des Harzer Silberbergbaus, der jedoch Ende des 19. Jahrhunderts unergiebig und schließlich eingestellt wurde. Hohe Abgaben und geringe Ernten führten dazu, dass neue Erwerbsquellen erschlossen werden mussten. Es entstanden Firmen der Holz- und Metallverarbeitung. Um 1900 erstarkte infolge der Industrialisierung die Arbeiterbewegung.

Über viele Jahrzehnte galt Harzgerode als "rote Hochburg". Nach 1945 entstanden neue Industriewerke, Wohnungsneubauten gaben dem Ort ein modernes Gesicht. Seither beherbergt Harzgerode auch Feriengäste. Verkehrstechnische Verbesserungen ließen Harzgerode zu einem ruhigen und interessanten Erholungsort werden.
975 Nach einer Legende: Gründung einer Benedektinerprobstei in Hagenrode (Ortsteil Alexisbad)
993 Verleihung des Markt-,Münz- und Zollrechtes durch König Otto III. für Hagenrode, das aber in Harzgerode ausgeübt wurde.
994 Erste Erwähnung von Harzgerode als Hasacanroth.
14. Jh. Harzgerode geht in den Lehnbesitz der Fürsten von Anhalt über.
1338 Harzgerode wurde erstmals als Stadt bezeichnet.
1525 Harzgeröder beteiligen sich am Bauernkrieg und plündern Hagenrode.
1535 Nach fast 40-jähriger Verpfändung kommt Harzgerode wieder unter die Herrschaft der Fürsten von Anhalt und wird Verwaltungszentrum der anhaltinischen Harzbesitzungen.
1538 Ausrufung der Bergfreiheit zur Belebung des Bergbaus um Harzgerode.
1549-52 Neubau des Schlosses.
1635-1709 Harzgerode Residenzstadt des Fürstentums Anhalt-Bernburg-Harzgerode.
1646 Gründung der Mägdesprunger Eisenhütte.
1693 Errichtung der Silberhütte im gleichnamigen Ortsteil.
1698 Fertigstellung des Neu- und Erweiterungsbaus der St. Marienkirche.
1790 Anlage einer Pulvermühle in Silberhütte (heute Pyrotechnik).
1810 Gründung des Alexisbades.
1848 Wahl des ersten Stadtparlaments; Aufstellung einer Bürgerwehr.
1856 Gründung des Vereins Deutscher Ingenieure in Alexisbad.
1873 Gründung des ersten Industriebetriebes, der Graugießerei Meier.
1888 Alexisbad und Harzgerode erhält einen Bahnanschluss.
1901 Einweihung des heutigen Rathauses; Errichtung von Gas- und Wasserwerk.
1931 Anlage der Kinderheilstätte im Bauhausstil.
1945 15 April, Artelleriebeschuss (18Tote), Einmarsch amerikanischer Truppen
1.Juli, Harzgerode kommt zur sowjetischen Besatzungszone.
1960 Bildung des VEB Druckguss- und Kolbenwerke Harzgerode (durch Betriebszusammenschluss) als größter Industriebetrieb der Region.
1989 Demonstration auf dem Markt für Reformen in der DDR.
1992 Ansiedlung verschiedener Unternehmen im Industriepark.
1993 Eröffnung des Kaufparkes Stolberger Straße.
1994 Das größte Selkehochwasser.
1995 Beginn der Bebauung des Gewerbegebietes "Augustenhöhe"
2000 Fertigstellung des Creativitäts- und Competenz-Centrums Harzgerode
2001 Übergabe des sanierten Marktplatzes mit Einweihung des neuen Marktbrunnens.
2009 Einheitsgemeinde "Stadt Harzgerode" am 1. August 2009 gegründet. (Dankerode, Güntersberge, Bärenrode, Friedrichshöhe, Harzgerode, Alexisbad, Mägdesprung, Silberhütte, Königerode, Schielo, Siptenfelde und Straßberg)



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